Symposium zum Anti-Doping-Gesetz in Berlin

"Der Kampf für einen sauberen Sport geht weiter und wir müssen ihn an vielen Fronten führen. Unser Gesetz war ein Beitrag dazu und heute wollen wir eine allererste Zwischenbilanz ziehen." - mit diesen Worten eröffnete der Bundesjustizminister gestern das Symposium zum Anti-Doping-Gesetz in Berlin.

"Der Kampf für einen sauberen Sport geht weiter und wir müssen ihn an vielen Fronten führen. Unser Gesetz war ein Beitrag dazu und heute wollen wir eine allererste Zwischenbilanz ziehen." - mit diesen Worten eröffnete der Bundesjustizminister gestern das Symposium zum Anti-Doping-Gesetz in Berlin.

Gestern lud Heiko Maas ins Bundesjustizministerium zu einem Symposium ein, um mit Experten, Dopingbekämpfern und Sportlern nach fast einem Jahr Anti-Doping-Gesetz eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

So verwundert es dann auch wenig, wenn in Berlin kaum kritische Töne gegen das junge Gesetz angestimmt werden. Schließlich war Maas ja einer der Hauptbefürworter des am 18. Dezember 2015 in Kraft getretenen “Gesetz gegen Doping im Sport”, wie das Anti-Doping-Gesetz offiziell heißt.

Laut wird vor allem die Erkenntnis, dass auch ein noch so strenges deutsches Gesetz kein Allheilmittel sein kann. Vielmehr kommt es für einen globalen Erfolg maßgeblich darauf an, dass alle relevanten Nationen an einem Strang ziehen. Das ist allerdings gänzlich illusorisch, wie ein Blick auf die russischen Dopingskandale im Umfeld der Olympischen Spiele in Rio zeigt. Sagen will das so natürlich niemand. Zumal Russland mit der Ankündigung eines eigenen Anti-Doping-Gesetzes auch noch das passende Placebo verteilt.

Hier geht es zur Rede von Heiko Maas zur Eröffnung des Symposiums zum AntiDopG.