Hochrangige Beamte der NYPD unter Korruptionsverdacht

Weil die geschenkebringenden Elfen sich nicht mehr blicken ließen, beschwerte sich ein hochrangiger Polizeibeamter telefonisch bei seinem "Gönner".

Weil die geschenkebringenden Elfen sich nicht mehr blicken ließen, beschwerte sich ein hochrangiger Polizeibeamter telefonisch bei seinem "Gönner".

In New York gab es am 20. Juni eine Reihe von Festnahmen in einem Korruptionsfall. Darin verstrickt sind hochrangige Beamte der Polizei (”NYPD”).

Die Akteure

Laut Staatsanwaltschaft sollen die drei Polizeibeamten Deputy Chief Michael Harrington, Deputy Inspector James Grant und Sgt. David Villanueva mit Vorzügen im Wert von mehr als 100.000 US-Dollar geschmiert worden sein.

Die Vorteile soll Geschäftsmann Jeremy Reichberg gewährt haben. Dieser öffnete in der Vergnangenheit bereits in Form von Wahlkampfspenden seine Schatulle für Bürgermeister de Blasio. Außerdem wird spekuliert, dass neben Reichberg ein weiterer Geschäftsmann involviert gewesen sein soll. Dieser kooperiert angeblich mit der Staatsanwaltschaft bei der Aufklärung der ungeheuerlichen Vorwürfe.

Eine Hand wäscht die Andere

Bizarre Elfen-Geschichte

Reichberg und sein Weggefährte sollen sich sogar zur Weihnachtszeit 2012 als Elfen verkleidet haben um den Kindern von Polizist Grant eine Videospiel-Konsole zu schenken. Seine Frau soll Schmuck für rund 1.000 US-Dollar erhalten haben.

Weil die Elfen sich in den Folgejahren nicht mehr blicken ließen, beschwerte sich Grant per Telefon, dass die “verdammten Elfen” nicht zu Weihnachten gekommen seien.

Polizeibeamte prostituierten sich als Privatpolizei der Reichen

Vor allem Grant und Harrington waren es, die stets zu Diensten der Geschäftsleute waren. Wie der Concierge-Service eines Luxushotels erfüllten sie jeden Wunsch. Strafzettel bekommen? Kein Problem. Fällt unter den Tisch. Polizeieskorte für Geschäftsfreunde? Wird erledigt. Sogar eine Spur in einem Tunnel soll für Reichberg gesperrt worden sein.

Ins Glücksspielparadies mit dem Privatjet

Außer den Elfenbesuchen gab es für die Polizisten weitere Aufmerksamkeiten. Übernachtungen in Luxushotels, Mittagessen in Nobelrestaurants, und einen Flug im Privatjet nach Las Vegas, samt Prostituierter.

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