Verfolgte Delikte aus den Bereichen Cybercrime und Wirtschaftsstrafrecht nehmen in England zu

Die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft in mehr Fällen aktiv wird, ist nicht notwendigerweise beunruhigend

Die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft in mehr Fällen aktiv wird, ist nicht notwendigerweise beunruhigend

Die Zahl der von der englischen Staatsanwaltschaft verfolgten Straftaten aus den Bereichen Cybercrime und Wirtschaftskriminalität ist im Jahr 2015 gestiegen.

Die verfolgten Straftaten der Gattung “white collar crime” sind damit 2015 erstmals seit fünf Jahren wieder angestiegen, während sie in den vorangegangen Jahre noch rückläufig waren. Unter den verfolgten Fällen waren etwa die Anklage gegen einen LIBOR-Manipulator, Strafverfahren gegen Steuerbetrüger und ein hochrangiger Betrug von einem Hedge-Fonds-Manager.

Die Strafverfolgungen von Cybercrime-Delikten sind um beinahe ein Drittel gestiegen, von 45 erfassten Fällen im Jahr 2014 auf 61 Fälle im letzten Jahr. Ein beunruhigender Anstieg? Eher nein, denn vielmehr scheinen die Staatsanwälte der Realität damit Rechnung zu tragen.

Mehr zu den Zahlen auf ft.com und bei Bloomberg.