Blick über den Tellerrand #5

Bleiben Sie wöchentlich auf dem neuesten Stand mit dem "Blick über den Tellerrand" (Bild: © lassedesignen / Fotolia.com)

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Was ist der Blick über den Tellerrand?

Regelmäßig werden im Blog für die Leser des Strafjournals die interessantesten Links und Fundstellen zum Nachlesen veröffentlicht, die es nicht (oder noch nicht) ins Blog geschafft haben.

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Blick über den Tellerrand #5

BND-Maulwurf wegen Spionage verurteilt

Das OLG München verurteilte einen ex-BND-Angestellten weil er geheime Informationen an den CIA weitergab. Dadurch gefährdete er auch das Leben einer Quelle. Mehr dazu bei beck online.

Wiedeking-Prozess: Schlappe für Staatsanwaltschaft

“An den Vorwürfen der [...] Staatsanwaltschaft ist nichts dran, nichts”. Das sagte der Richter beim Freispruch von Wendelin Wiedeking und Holger Härter. So sieht ein Debakel aus. Siehe Spiegel Online.

Europäische Haftbefehle im Euribor-Verfahren

Gegen ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bank sind im EURIBOR-Verfahren wegen des Skandals um die Zinsmanipulationen Europäische Strafbefehle erlassen worden (Spiegel Online).

Wende bei iPhone-Verschlüsselung?

Anscheinend hat das FBI nun doch einen Weg entdeckt, auch ohne die Kooperation von Apple die Verschlüsselung des iPhone zu überwinden. Es könnte also sein, dass sich das Gerichtsverfahren bald erledigt hat. Zwei Wochen Zeit hat sich das FBI erbeten um diese Technik auszuprobieren (FindLaw).

Ermittlungen in Deutschland gegen Citigroup

Wie reuters meldete, wird hierzulande gegen Citigroup ermittelt. Es geht um sog. “cum-ex deals”, auch als “dividend stripping” bezeichnet. Es geht um die Ausnutzung von Steuerschlupflöchern, wenn Aktien kurz vor Auslauf der Dividendenrechte gekauft und danach wieder verkauft werden. Wie das Ganze funktioniert wird auf tagesschau.de mit anschaulichen Bildern erklärt.

Auch in Deutschland Videoaufzeichnung von Prozessen geplant

Wie in der Printausgabe des Handelsblatt Mitte dieser Woche zu lesen war, plant nun auch Deutschland die Videoaufzeichnung/-übertragung von Gerichtsentscheidungen. Was als “Revolution” bezeichnet wird, ist aber weder innovativ noch einzigartig. In anderen Staaten ist die Übertragung ganzer Verhandlungen schon gang und gäbe. In England wurde sehr ähnliches schon letzte Woche verkündet, wie das Strafjournal am Donnerstag berichtete.