Blick über den Tellerrand #11

Der Blick über den Tellerrand - jede Woche neu im Strafjournal. (Bild: © lassedesignen / Fotolia.com)

Der Blick über den Tellerrand - jede Woche neu im Strafjournal. (Bild: © lassedesignen / Fotolia.com)

Was bietet der Blick über den Tellerrand?

Regelmäßig werden im Strafjournal die interessantesten Links und Fundstellen zum Nachlesen veröffentlicht, die es nicht (oder noch nicht) ins Blog geschafft haben - sich aber dennoch keiner entgehen lassen sollte.

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Blick über den Tellerrand #11

Maria Ridulph: Letzter Versuch

Strafjournal berichtete bereits über den Fall Maria Ridulph. In dem Artikel war auch zu lesen, dass Jack McCullough, den viele für den Täter halten, seit wenigen Tagen wieder auf freiem Fuß ist. Selbst die Staatsanwaltschaft hält ihn inzwischen für unschuldig. Der Bruder des ermordeten Mädchens versucht unterdessen, McCullough weiter zur Rechenschaft zu ziehen. Er versucht einen “Special Prosecutor” mit dem Fall zu befassen. Voraussetzung wäre die Befangenheit des bis dato zuständigen Staatsanwalts Schmack. Ende Juni wird es dazu eine Anhörung geben. Mehr dazu hier.

TV-Übertragung aus deutschen Gerichtssälen

Bundesjustizminister Maas hat einen Gesetzentwurf zur Abstimmung in die Ministerien gegeben, der die TV-Übertragung aus deutschen Gerichten erlauben soll. Mehr dazu bei beck-online. Ähnliche Überlegungen gibt es übrigens auch in England.

Darf die Polizei das Entsperren eines Smartphones per Fingerabdruck erzwingen?

Diese Frage stellt sich Udo Vetter im Lawblog. Guter Artikel!

Begrapschen wird womöglich doch noch strafbar

Auf Strafbarkeitslücken bezüglich dem “Begrapschen” habe ich bereits in meinem Artikel zur “Nacht der Schande” hingewiesen. Anscheinend hat Heiko Maas nun doch noch ein Einsehen: eine Verschärfung des Gesetzentwurfs zum Sexualstrafrecht wird nun nicht mehr ausgeschlossen. Siehe beck-online.

Steuert der Fall Stefan Arzberger auf das Finale zu?

N-TV meldet, zum Fall Stefan Arzberger eine Neuigkeit. Der Anwalt des seit Monaten in den USA festsitzenden Top-Violinisten scheint demnach eine realistische Chance zu sehen, dass es doch nicht zu einem Prozess kommt. Hier im Blog wurde über den Fall Stefan Arzberger bereits berichtet.

E-Akte wird auch im Strafprozessrecht eingeführt

Auch der Strafprozess wird bald die elektronische Aktenführung mit sich bringen. Die stufenweise Einführung - Möglichkeit der e-Akte ab 2018 und Pflicht ab 2026 - wurde jetzt vom Kabinett abgesegnet. Der Gesetzentwurf wird sicherlich zeitnah Bundestag und Bundesrat durchlaufen. Quelle: LTO.